Jahreshauptversammlung am 20.02.2020

Arbeiterwohlfahrt Behringersdorf-Schwaig zog positive Bilanz

„Eine soziale Gemeinschaft wie die Arbeiterwohlfahrt ist in ihrer Ausstrahlung von der menschlichen Haltung und Gesinnung der in ihr tätigen Menschen abhängig“ – dies machte der Vorsitzende des Ortsvereins Fritz Körber anlässlich der Jahreshaupt-versammlung deutlich.


In einem ausführlichen Bericht hob er die Leistungen des Ortsvereins in den letzten Jahren hervor. Schwerpunkte waren dabei neben der „Hilfe für Charkiw“ die Seniorenarbeit sowie die alljährliche Weihnachtsaktion für Kranke, Behinderte, Bedürftige und kinderreiche Familien.

 

„Wahre Freundschaft beweist sich durch dauerhafte Hilfe“. Körber berichtete, dass mehrere Dankschreiben und Briefe auch von „offizieller Seite“ aus der Ukraine ihn erreicht hätten. Darin wird die Anerkennung über den Einsatz der AWO ausgedrückt, die seit nunmehr über 28 Jahre die Stadt Charkiw und die dort lebenden Menschen in ihrer täglichen Not unterstützt.

 

In einer ausführlichen Zusammenfassung berichtete Körber über die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins in der Ukraine. Dank der Hilfsbereitschaft verschiedener Tageszeitungen und eines großen Spendenaufkommens ihrer Leser betreibt die AWO derzeit zwei Armenküchen in Charkiw und konnte in den vergangenen Jahren unbürokratische Hilfe leisten und mehrere Operationen finanzieren. Der Andrang in den Armenküchen wachse ständig. Nach offiziellen Schätzungen leben in der Ukraine zwischen 60 und 80 Prozent der Menschen an der Armutsgrenze. In all diesem Verfall tue es gut, den Menschen jene Solidarität spüren zu lassen, die eigentlich allen Christenmenschen zu eigen sein müsste.

 

Ohne der Unterstützung der Stiftung „Helfende Herzen“ wäre diese Initiative nicht zu finanzieren. Dank gilt aber auch vor allem den Bürgern, den örtlichen Firmen, verschiedenen Organisationen, dem Kreisverband der AWO und den Mitgliedern der Naturfreunde Lauf für die Zusammenarbeit und die geleisteten Geldspenden.

 

Breiten Raum im Rückblick des Vorsitzenden nahmen aber auch die Aktivitäten der Seniorengruppe ein. Körber berichtete in diesem Zusammenhang vom Besuch verschiedener Kulturveranstaltungen. Schwerpunkte des Reiseangebots waren verschiedene Museen sowie die beiden Jahresausflüge nach Hamburg und in die österreichische Hauptstadt Wien. Weiterer Schwerpunkt sozialer Aufgaben war neben der Seniorenarbeit die Weihnachtsaktion für Kranke, Behinderte, Bedürftige und kinderreiche Familien, die seit Jahren von der Familie Methfessel voll finanziert wird.

 

In der Aussprache zu den Berichten bedankte sich der Vorsitzende bei seinem Stellvertreter Georg Heid für die vielfältige Unterstützung und betonte, dass durch seine Arbeit die Seniorenfahrten des Ortsvereins in der Bevölkerung sich großer Beliebtheit erfreuen. Worte des Dankes überbrachte das Vorstandsmitglied des Kreisverbands, Markus Friedl, für die geleistete Arbeit im Ortsverein. Zusätzlich stellte er die Aktivitäten des AWO-Kreisvorstandes vor, wie z.B. den geplanten Bau eines Seniorenheimes in Berg in der Oberpfalz und den weiteren Ausbau der ambulanten Hilfen im Nürnberger Land. Weiter informierte er über die Entwicklung  und den Ausbau des Kindergartenbereichs in verschiedenen Orten im Nürnberger Land.

Bei den anschließenden Ehrungen wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Marianne Thoma, Ronald Schneider, Werner Simon und Roland Seitz geehrt. Mit der Ehrenurkunde und Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Ludwig Zaschka ausgezeichnet.