Wien, Wien, nur Du allein . . .

Liebe AWO-Freunde,

wie vor Monaten bereits angekündigt, haben wir für 2019 die Stadt Wien als  unsere Jahresfahrt vorgeschlagen. Heute können wir Euch ein interessantes und abwechslungsreiches Programm anbieten.

 

Reisetermin ist: 04. Juli bis einschließlich 07. Juli 2019

Unser Hotel: City-Hotel Stockerau in Stockerau

 Am Rande des Weinviertels liegt unser familiengeführtes City-Hotel in Stockerau. In ruhiger Lage, aber nur 15 Autominuten von Wien mit seinen Sehenswürdigkeiten entfernt. Die gemütlichen Zimmer bieten Dusche/WC, Kabel-TV, Radio, WLAN, Telefon und Minibar. Weiter gibt es im Hotel ein Restaurant, einen Wellnessbereich und ein Fitness Studio.

 

Programm:  

1 Tag  Anreise/ Wachau-Stockerau

Anfahrt über die Autobahn Passau - Linz. Ab Melk fahren Sie durch die landschaftlich reizvolle Wachau. Aufenthalt zum Mittagessen a la carte (Selbstzahler). Möglichkeit zum Aufenthalt in einem der schönen Wachauer Orte wie Dürnstein oder Krems. Weiterfahrt nach Stockerau, Check-In im gebuchten Hotel und Abendessen.

 

2. Tag: Wien

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Wien und erleben die Donau-Metropole bei einer geführten Stadtbesichtigung (Dauer ca. 3 Stunden). Im Anschluss können Sie Wien auf eigene Faust erkunden. Das Abendessen findet wieder im Hotel statt. Fakultativ können Sie am Abend eine kulturelle Veranstaltung in Wien besuchen.

 

3. Tag: Wien - Burgenland

Nach dem Frühstück beginnt Ihre ganztägige Rundfahrt durch das Burgenland. Sie haben die Möglichkeit, die Storchenstadt Rust und die Festspielstadt Mörbisch zu erleben. Der Tag klingt bei einem Heurigenabend mit Musik, einem guten Schoppen und Abendessen aus (Abendessen zahlbar vor Ort).

 

4. Tag: Wien | Rückreise

Nach dem Frühstück erfolgt die Rückreise nach Schwaig über das Salzkammergut mit Aufenthalt in St. Wolfgang am Wolfgangsee.

 

Unsere Leistungen:

- Fahrt im modernen Reiseomnibus

- Unterbringung im Cityhotel Stockerau

- 3 x Übernachtung/Frühstücksbuffet

- 2 x Abendessen im Hotel

- Ausflug nach Wien mit Stadtführung

- Ausflug Burgenland oder Weinviertel mit ganztägiger Führung

 

Preis: Preis p.P. im Doppelzimmer 330,00 € inkl. MwSt.

Preis: Aufpreis Einzelzimmer 60,00 € inkl. MwSt.

 

Wir hoffen, unser Angebot macht Lust. Wir setzen alles daran, dass es für Sie ein unvergesslicher Urlaub wird.

Fränkische Weihnacht in der Maria-Magdalena-Kirche in Behringersdorf

Sehr gut besucht war die diesjährige Fränkische Weihnacht am 2. Adventsonntag in der Maria-Magdalena-Kirche in Behringersdorf. Unter dem Motto „Weihnachtsfreude lebt davon, dass wir sie mit anderen Menschen teilen“ hatte Vorsitzender Fritz Körber ein wunderbares Weihnachtskonzert zusammengestellt.  Die Zuhörer konnten sich auf eine Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit von höchster Qualität erfreuen.

 

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Baader stimmte der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Engelbrecht sehr festlich auf die nachfolgenden 90 Minuten ein. Altbürgermeister Fritz Körber trug seine Gedanken zur Weihnachtsgeschichte von der Vorfreude auf das Weihnachtsfest bis hin zur Anbetung des Kindes in der Krippe in fränkischer Mundart immer zwischen den musikalischen Beiträgen vor. Anita und Karlheinz Leipold spielten mit Zither und Akkordeon sehr gefühlvolle und wirklich passende Musikstücke.  „De 3 Andern“ rundeten das Programm mit den passenden Liedern ab, wie zum Beispiel „staad, staad, staad is` worn“ oder „Es wird scho glei dumpa“. Nach „Vor langer Zeit von den „3 Andern“, dem „Irischen Segen“ vom Duo Leipold und dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ – begleitet vom Posaunenchor bedankten sich die Zuhörer mit einem langen, stehenden Applaus bei den Akteuren.

Der Schöne Brunnen ein gotisches Juwel der Stadt Nürnberg

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres besuchte die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt Behringersdorf-Schwaig erneut die Stadt Nürnberg. Michael Hirschmann, Mitarbeiter und Architekt des Hochbauamtes der Stadt Nürnberg, der für die aufwendige und schwierige Renovierung des Brunnens zeichnete, konnte die wissensdurstigen Senioren mit einer Sonderführung den sagenumwobenen Schönen Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt  geschichtlich näher bringen.

 

Der um 1385 bis 1396 geschaffene Brunnen zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. 19 Meter misst die Steinpyramide des achteckigen Brunnens, auf der 40 allegorische Figuren der freien Künste und der Philosophie, Propheten, Kurfürsten, Evangelisten, Kirchenväter und Helden eingefügt sind. Diese farbig bemalten Figuren des Brunnens stellen in vier Stockwerken das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches dar. Die Wasserspeier symbolisieren die sieben Laster sowie den Glücksbringer Adebar. Im Laufe der Geschichte  wurde der Brunnen mehrmals renoviert. Die letzte vollständige Kopie des Brunnens datiert von 1835 bis 1839. Der Brunnen, der heute den Hauptmarkt ziert, ist eine Muschelkalk-Kopie aus der Zeit der Jahrhundertwende und hat den Zweiten Weltkrieg nur überstanden, weil er rechtzeitig eingemauert wurde.

 

In das mit Zierrat  der späten Renaissance geschmückte Gitter, das 1587 angebracht wurde, ist ein Eisenring eingeschmiedet. Wer an diesem Ring dreht, hat einer Sage zufolge einen Wunsch frei. Vor allem Verliebte drehen gerne, um ihr junges  oder auch schon reifes Glück zu bekräftigen. Gekonnt streute Herr Hirschmann in seinen Vortrag auch zahllose Legenden mit ein, die man sich über den Brunnen erzählt. Rundum: Ein  interessanter und kurzweiliger Nachmittag mit einem lebendigen Geschichtsunterricht über ein gotisches Juwel der Stadt Nürnberg.

Unser Besuch im Raumfahrt-Museum am Mittwoch, den 21. März 2018 in Feucht

Liebe AWO-Freunde,
nach einer kurzen Winterpause haben wir mit dem Besuch des   Raumfahrt-Museum in Feucht unsere Veranstaltungsreihe fortgesetzt.  Dazu einige Erläuterungen und Informationen:

 

Hermann Oberth war Direktor des ersten Raketenversuchs-zentrums in Berlin und anschließend In Peenemünde. Beim Bau der ersten Großrakete im modernen Sinne, der A4, wurden 95 Erfindungen und Lösungsvorschläge Hermann Oberths angewandt. Weltweite Anerkennung  erhielt der „Vater der Raumfahrt“ in Huntsville/USA wo sein Meisterschüler Wernher von Braun zum Leiter des amerikanischen Raketenprogramms aufgestiegen war.

 

Zur Würdigung des Lebenswerkes von Prof. Hermann Oberth gründete die„Hermann-Oberth-Gesellschaft 1971 das „Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht. Zahlreiche Originale Modelle Text- und Bildtafeln sowie Leihgaben aus der amerikanischen, der sowjetischen und der europäischen Raumfahrt bringen Geschichte und Entwicklung dieser zukunftsweisenden Technologie näher. So sind neben vielen weiteren Exponaten ein russischer Kosmonauten-Anzug, der Bordanzug des deutschen D1-Astronauten Ernst Messerschmidt, ein Modell des Sputnik 1“ und die dritte Stufe der Trägerrakete „Europa1“ zu bestaunen. Neben der Ausstellung im Erdgeschoss des Museums bietet ein Raumfahrt-Kino im Obergeschoss des Gebäudes eine spektakuläre Auswahl von Filmen über die Raumfahrt, beginnend mit den frühen Anfängen, bis hin in unsere Zeit.

 

Wir besuchten den Historischen Kunstbunker in Nürnberg:

Kunstrettung im Bombenhagel und die Geschichte des Wiederaufbaus der Stadt Nürnberg

Bei unserem letzten Treffen am Dienstag, den 10. Oktober 2017 erkundeten wir wieder einmal die Stadt Nürnberg. Tief im Fels des Burgbergs überstanden die bedeutendsten Kunstschätze unbeschadet den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs. Kurz nach Kriegsbeginn wurde hier eine einzigartige Bergungsanlage geschaffen, um diese Kunstwerke vor Zerstörung und Plünderung zu schützen. Im Gegensatz dazu erlitten jedoch viele Baudenkmäler der seit dem Mittelalter gewachsenen Altstadt schwere Schäden.

"Des Deutschen Reiches Schatzkästlein" endete als trostlose Trümmerlandschaft. Wie aus der Ruinenstadt nach und nach das heutige Nürnberg hervorging - auch das erfuhren wir bei einem interessanten und kurzweiligen Rundgang durch die in ihren Grundzügen noch erhaltene Anlage.