Fränkische Weihnacht in der Maria-Magdalena-Kirche in Behringersdorf

Sehr gut besucht war die diesjährige Fränkische Weihnacht am 2. Adventsonntag in der Maria-Magdalena-Kirche in Behringersdorf. Unter dem Motto „Weihnachtsfreude lebt davon, dass wir sie mit anderen Menschen teilen“ hatte Vorsitzender Fritz Körber ein wunderbares Weihnachtskonzert zusammengestellt.  Die Zuhörer konnten sich auf eine Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit von höchster Qualität erfreuen.

 

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Baader stimmte der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Engelbrecht sehr festlich auf die nachfolgenden 90 Minuten ein. Altbürgermeister Fritz Körber trug seine Gedanken zur Weihnachtsgeschichte von der Vorfreude auf das Weihnachtsfest bis hin zur Anbetung des Kindes in der Krippe in fränkischer Mundart immer zwischen den musikalischen Beiträgen vor. Anita und Karlheinz Leipold spielten mit Zither und Akkordeon sehr gefühlvolle und wirklich passende Musikstücke.  „De 3 Andern“ rundeten das Programm mit den passenden Liedern ab, wie zum Beispiel „staad, staad, staad is` worn“ oder „Es wird scho glei dumpa“. Nach „Vor langer Zeit von den „3 Andern“, dem „Irischen Segen“ vom Duo Leipold und dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ – begleitet vom Posaunenchor bedankten sich die Zuhörer mit einem langen, stehenden Applaus bei den Akteuren.

Wir besuchten den Historischen Kunstbunker in Nürnberg:

Kunstrettung im Bombenhagel und die Geschichte des Wiederaufbaus der Stadt Nürnberg

Bei unserem letzten Treffen am Dienstag, den 10. Oktober 2017 erkundeten wir wieder einmal die Stadt Nürnberg. Tief im Fels des Burgbergs überstanden die bedeutendsten Kunstschätze unbeschadet den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs. Kurz nach Kriegsbeginn wurde hier eine einzigartige Bergungsanlage geschaffen, um diese Kunstwerke vor Zerstörung und Plünderung zu schützen. Im Gegensatz dazu erlitten jedoch viele Baudenkmäler der seit dem Mittelalter gewachsenen Altstadt schwere Schäden.

"Des Deutschen Reiches Schatzkästlein" endete als trostlose Trümmerlandschaft. Wie aus der Ruinenstadt nach und nach das heutige Nürnberg hervorging - auch das erfuhren wir bei einem interessanten und kurzweiligen Rundgang durch die in ihren Grundzügen noch erhaltene Anlage.

 

 

Rendezvous mit Würzburg

Die weithin sichtbaren Türme von Dom, Neumünster Marienkapelle prägen im Einklang mit der alten Mainbrücke und der mächtigen Festung Marienberg das Bild der Stadt. Auch die Seniorengruppe der AWO-Behringersdorf-Schwaig hatte sich vom unverwechselbaren Charakter dieser Stadt verführen lassen. Und sie merkten schnell: Würzburg punktet nicht nur mit Glanz und Gloria vergangenerTage, sondern begeistert auch durch seine lebendige Atmosphäre. Und jedem der fröhlichen Reise-gruppe wurde dies spätestens bei einem Schoppen Frankenwein im Julius-Spital sonnenklar, denn der Wein gehört zu Würzburg, wie der Main, an dessen Hängen er wächst. Nach einer Stadtrundfahrt mit der „Bimmelbahn“, einem Mittagessen im Gasthof „Alte Mainmühle“ und einer Schifffahrt nach

 

Veitshöchheim gerieten nicht nur die Romantiker dieser Reisegruppe ins schwärmen. Und alle stellten fest: Würzburg mit seinem Flair ist schon deswegen sehenswert, weil hier alles zusammentrifft, was als typisch fränkisch bezeichnet werden kann – und das zu erforschen war schon immer eine spannende Entdeckungsreise wert.